Der eingebildet Kranke

mit Dieter Hallervorden, Dagmar Biener, Mario Ramos, Christiane Zander, Helen Barke, Oliver Nitsche & Elias Reichert
Der eingebildet Kranke

Zum Inhalt:

Monsieur Argan ist krank – aber nur, weil er sich einbildet, krank zu sein. Für Ärzte und Apotheker ist der „Kranke“ eine wahre Goldgrube. An Argans Seite die Dienstmagd Toinette – die 2. Hauptrolle –, ausgestattet mit Mutterwitz und lockerem Mundwerk. Wenn dann auch noch die verliebte Tochter, eine intrigante Stiefmutter, zwei skurrile ärztliche „Koryphäen“ und ein zwielichtiger Notar dem „Kranken“ zu Leibe rücken, gibt Molière seiner Farce, was nun mal die Mittel der Komödie damals waren und immer sein werden: Lachen, Verlachen, Auslachen, Einstecken, Austeilen und „auf die Schippe nehmen“.

Die Fassung trägt der Tatsache Rechnung, dass der Darsteller der Titelrolle in diesem Jahr beabsichtigt, 90 zu werden!

Bitte drücken Sie die Daumen, dass sein unbändiger Optimismus zu Recht besteht ... Eine Zweitbesetzung ist nämlich nicht vorgesehen!

Eine Produktion des Schlosspark Theaters Berlin.

 

Regie: Philip Tiedemann
Bühne: Stephan von Wedel
Kostüme: Viola Matthies
Musik / Komposition: Henrik Kairies



„(Hallervorden) gibt den eingebildet Kranken so erfrischend leicht, schelmisch, vital und geradezu jungenhaft, dass es quasi unmöglich ist sich vorzustellen, dass der Mann seinen 90. Geburtstag feiert. (…) Hallervorden selbst hat die Komödie peppig umgedichtet, ihr knackige Reime und Witze verpasst und sie mit Filmzitaten versehen, aber ohne das Original zu verraten. Augenzwinkernd zitiert er seine eigenen Gags von früher.“
rbb24 Inforadio, 06.09.2025

 

„(Hallervorden) zeigt in der rasanten, mit vielen Gags gespickten Inszenierung von Philip Tiedemann einmal mehr, was für ein großer Komödiant in ihm steckt. (…) Wie gemacht für Dieter Hallervordens fabelhaften, quecksilbrigen Schabernack. Auf die nächsten 90 Jahre!“
Berliner Morgenpost, 06.09.2025

 

„… bis Friede, Freude, Ehekuchen und Gesundheit gefeiert werden können, entfesselt sich unter der Regie von Philip Tiedemann ein solch verrückter Ringelpietz, den allen voran Erzkomödiant und Schlosspark-Dauergast Mario Ramos in gleich vier Rollen anzettelt. Als ungarischer Erbschleicher-Advokat, als überkandidelt schwuchtelnder Arzt, als dämlicher Möchtegern-Schwiegersohn und als Klistier-schwingender spanischer Apotheker gibt Ramos dem Affen so gründlich Zucker, dass der Hausherr seinem Treiben vom Pappmache- Krankenbett (Bühnenbild: Stephan von Wedel) mit Freude zusieht und sich dabei köstlich amüsiert.“
B.Z. 06.09.2025

 

"Hallervorden schlägt dabei immer mal wieder den Bogen in die Gegenwart. Beispiel: Die Wartezeiten beim Arzt seien heutzutage so lang, dass man ja in der Zeit eigentlich selbst schon Medizin hätte studieren können. Auch seine frühere Witzelfigur «Didi» feiert ein kurzes Comeback: Als Hallervorden in seiner Rolle nach dem Dienstmädchen klingelt, ruft er - natürlich - «Palim, Palim!»"
DIE ZEIT 06.09.2025

 

 

„Mit der Neufassung der klassischen Moliere-Komödie und klug dosierten Begriffen und Pointen des 21. Jahrhunderts gelingt es, das Theaterstück aus dem 17. Jahrhundert in die Gegenwart zu holen. Dazu hat Hallervorden am Schlosspark Theater mit Regisseur Philip Tiedemann einen langjährigen bewährten Partner. …"Wie wir dieses häufig aufgeführte Moliere-Stück hier machen, so ist es noch nie gemacht worden", so Tiedemann. Und er ergänzt mit Augenzwinkern: "Die Zuschauer erleben etwas Einzigartiges: eine Weltpremiere.“
Reisezeiten, 06.09.2025

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Feb 2027

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